Pferdeosteopathie
Angebote

Osteopathische Behandlung
Physiotherapeutische Behandlung
Akupunktur
Dry Needling

 

Fähigkeit zur Selbstheilung

Ziel des Therapeuten ist es, durch gezielte Stimulation die vorhandenen Blockaden zu lösen und die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren, um ihn auf Dauer zu stärken.

A. T. Still

Physiotherapie

Weichteilbehandlungen umfassen den Bereich der Muskeldehnung der Wirbelsäule und der Extremitäten sowie Massagen zur Lösung von Verhärtungen, Verklebungen und Narbengewebe, zur Schmerzlinderung sowie zur Förderung der Durchblutung und zur Entspannung.

Osteopathie / Viscerale Osteopathie

Grundlage der osteopathischen Behandlung ist der Mobilitätstest, der die Beweglichkeit der Gelenke und des Gewebes feststellt. Der Befund entscheidet, welche Behandlungsmethoden anzuwenden sind. Im Einzelnen können dies Manipulations-, Reflex- oder funktionelle Techniken sein. Da es erst einige Zeit nach der Behandlung zur vollen Entfaltung der Selbstheilung kommt, sollte das Pferd Gelegenheit erhalten, sich zwei Tage zu erholen.

Akupunktur

Behandelt werden die Akupunkturpunkte mittels Nadeln. Diese liegen auf Meridianen - Energieleitbahnen -, die mit einem äußeren und einem inneren Verlauf durch den Körper ziehen. Die zu behandelnden Punkte werden gezielt ausgewählt und kombiniert. Durch das Einstechen von dünnen Nadeln an diesen Punkten wird der Körper wieder in sein natürliches Gleichgewicht gebracht.

Dry Needling

Dry Needling (trockenes Nadeln) ist eine Behandlung von myofaszialer Triggerpunkte mittels einer Akkupunkturnadel. Das Dry Needling entstand aus klinischen Beobachtungen, bei denen festgestellt wurde, dass auch die trockene Nadelung  therapeutische Wirkung zeigt. Der Stich in den Triggerpunkt setzt eine extreme Durchblutung in der Tiefe des Gewebes frei. Patienten mit chronischen oder auch akuten muskulären Verspannungen und Schmerzen reagieren oft sehr gut auf das Dry Needling.

Magnetfeldtherapie

Die Therapie wird mittels eines pulsierendes elektromagnetisches Feld durchgeführt, es ist eine athermische Therapieform, d.h. es entsteht keine Erwärmung des Gewebes. Dadurch kann sie, genauso wie die Lasertherapie, auch bei entzündlichen Prozessen eingesetzt werden, oder bei Implantaten und anderen Metallversorgungen im Körper.
Die pulsierende Magnetfeldtherapie ist eine ganzkörperliche Therapieform die über den kompletten Organismus angewandt wird. Die Therapie wirkt über den gesamten Organismus und regt die Zellproduktion und den Stoffwechsel im Gewebe an. Dies wird für den gesamten Organismus als positiver Heilimpulse verstanden. So werden alte Zell-und Gewebereste abtransportiert und die Bildung von neume gesunden Gewebe angeregt. Das Immunsystem gestärkt und die Sauerstoffsättigung im Blut steigt.

Es ist sowohl für Pferd, Hund als auch Mensch geeignet.

Einsatzgebiete:

  • akut entzündliche Prozesse
  • Degenerative Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates
  • Zur Stärkung des Immunsystems
  • Verspannter/ Verhärteter Muskulatur
  • OP-Nachbehandlung
  • Rehabilitation in der Sporttherapie
  • Prävention

Lasertherapie

Lasertherapie ist eine Lichttherapie mit kaltem niederenergetischen Licht, er sendet dabei Licht mit exakt einer Wellenlänge. Im bestrahlten Gebiet entsteht eine schmerzdämpfende, entzündungshemende, abschwellende, gewebeheilende und durchblutungsfördernde Wirkung. Der Laser wirkt ebenso wie das Magnetfeld positiv auf  Stoffwechselprozesse imbestrahlten Gebiet und löst dadurch Selbstheilungsvorgänge aus. Dem Laserlicht wird eine harmonisierende Wirkung zugesprochen. Die Laserbehandlung ist eine sanfte, schmerzlose und aseptische (keimfrei) Behandlung. Sie eignet sich für die Behandlung von Akkupunktur- und Triggerpunkten, als auch zur Flächenbehandlung bei größeren Verspannungsgebieten der Muskulatur. Auch der Laser ist nicht nur für Pferd und Hund gedacht. Er ist ebenso Humanmedizinisch Zugelassen.

Einsatzgebiete:

  • Wundheilung
  • entzündliche Prozesse
  • degenerative Erkrankungen
  • Erkrankungen am Bewegungsapparat
  • Muskuläre Verspannungen
  • Faszienverklebungen
  • Physio- und Schmerztherapie
  • Einsatz bei Implantaten und Prothesen
  • Akupunktur
  • Prophylaxe

Kontraindikationen
Wann sollten Sie Ihr Pferd nicht behandeln lassen?

bei alten Pferde mit Verdacht auf
arthrotische Veränderungen

bei Blutungen, Frakturen oder Tumoren

bei Kissing spines (ankylosiert)

Die osteopathische Behandlung beruht auf den folgenden Grundsätzen

- Wechselbeziehung zwischen Struktur und Funktion -

Strukturelle Störungen ziehen Funktionsstörungen nach sich.

Da die verschiedenen Strukturen des Körpers

(knöcherne, muskuläre und viszerale, d. h. die inneren Organe betreffende)

miteinander interagieren, können sich Störungen der einen Struktur auf eine andere auswirken.

A. T. Still